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Unterallgäu - Landrat dankt Feuerwehren für ihre Arbeit




Die Feuerwehren im Unterallgäu waren im vergangenen Jahr wieder vielfach im Einsatz - ob bei Bränden oder wenn technische Hilfe gefragt war. Zum Dank für ihre „hervorragende Arbeit“ hat Landrat Hans-Joachim Weirather die Führungskräfte der Wehren zu einem Treffen in Günz eingeladen. Dabei verabschiedete der Landrat Kreisbrandmeister Günter Bayer aus Erkheim, der aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist. Sein Nachfolger ist Wolfgang Engel, Kommandant der Erkheimer Feuerwehr.

„Mit unseren 130 Feuerwehren sind wir im Unterallgäu bestens aufgestellt“, so Weirather. „Voraussetzung für die gute Arbeit der Wehren sind engagierte Führungskräfte, die sich mit ihrer fachlichen Kompetenz und Begeisterung für den Brandschutz in den Dienst des Gemeinwohls stellen.“ Die Führungskräfte würden ihre Kameraden fortwährend zu professionellen Höchstleistungen motivieren und dafür sorgen, dass diese stets bestens ausgebildet seien. Für dieses Engagement lädt Weirather die Kreisbrandinspektoren, Kreisbrandmeister und Kreisbrandrat Alexander Möbus jedes Jahr zu einem Abendessen ein, bei dem man sich über aktuelle Themen austauscht.

Verabschiedet wurde Günter Bayer, der als Kreisbrandmeister für den Unterkreis zwei zuständig war und damit die Dienstaufsicht über die Feuerwehren von Erkheim, Kammlach, Lauben und Westerheim hatte. Bayer war 1971 in die Feuerwehr eingetreten und laut Weirather bereits wenige Jahre später, 1979, mit Führungsaufgaben betraut. Seine Führungsqualitäten seien auch dem Landkreis nicht verborgen geblieben und so sei Bayer 1985 zum Kreisbrandmeister bestellt worden. „In seinen 46 Dienstjahren, davon knapp 32 als Kreisbrandmeister, hat Günter Bayer vieles geprägt“, betonte Weirather. Er habe die Wandlung im Feuerwehrwesen mitgetragen und es glänzend verstanden, die Kameraden bei der Stange zu halten und für die Feuerwehr zu begeistern. Darüber hinaus sei Bayer fast 31 Jahre als Schiedstrichter